Fallstudie · Produktionsbetrieb

Stillstandsgründe werden nicht mehr am Schichtende geschätzt, sondern sofort erfasst

Ein System, in dem Bediener an Touch-Kiosks direkt an der Maschine Fertigungsaufträge starten sowie Stillstandsgründe und Ausschuss erfassen; diese Eingaben werden mit den SCADA-Maschinendaten zur Live-Effizienz (OEE) zusammengeführt.

Vorher

Ob eine Maschine lief, war an der SPS zu sehen, aber nicht, warum sie stand. Stillstandsgründe wurden am Schichtende auf Papier notiert – so gut man sich erinnerte.

Aufträge, Stückzahlen und Ausschuss wurden auf getrennten Formularen gesammelt und am nächsten Tag von Hand ins System übertragen. Die Planung sah die tatsächliche Lage einen Tag zu spät.

Was wir gebaut haben

Kiosk an der MaschineDer Bediener meldet sich per Ausweis an, wählt den Auftrag per Barcode und startet ihn; der Bildschirm hat große Tasten und ist mit Handschuhen bedienbar.
Stillstandsgrund ist PflichtErkennt SCADA einen Stillstand, fragt der Kiosk nach dem Grund; ohne Grund lässt sich der Stillstand nicht schließen. Gründe wie Störung, Materialwarten, Einrichten und Werkzeugwechsel werden aus einer festen Liste gewählt.
Stückzahl und AusschussZählerdaten kommen automatisch aus der SPS; Ausschussmenge und -grund gibt der Bediener am Kiosk ein.
Live-DashboardMaschinendaten und Bedienereingaben ergeben OEE, Stillstandsverteilung und Auftragsfortschritt je Maschine, Linie und Schicht auf dem Bildschirm im Fertigungsbüro.

Nachher

Warum und wie lange Maschinen stehen, wird an der Quelle und sofort erfasst. Die 3 verlustreichsten Gründe wurden im ersten Monat sichtbar.

Die Planung sieht den Auftragsstatus in Echtzeit statt am Folgetag; das Papierformular für die Fertigung entfällt.

Ein ähnliches Problem?

Erzählen Sie uns, wie Sie heute arbeiten; im ersten Gespräch sagen wir offen, was sich ändern lässt und was Sie nicht brauchen.